
MRT der Wirbelsäule: Der Blick ins Detail
Rückenschmerzen, Ausstrahlung ins Bein, Taubheitsgefühle: Wenn die Ursache unklar ist, liefert die Magnetresonanztomographie der Wirbelsäule die entscheidenden Bilder – ohne jede Strahlenbelastung.
Das MRT stellt Bandscheiben, Nervenstrukturen, Rückenmark und Weichteile in hoher Auflösung dar und ist damit das wichtigste bildgebende Verfahren bei Wirbelsäulenbeschwerden.
Wann ist ein Wirbelsäulen-MRT sinnvoll?
Typische Gründe sind der Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall mit Ausstrahlung in Arm oder Bein, eine Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose), anhaltende Rückenschmerzen trotz Therapie sowie Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen oder Gangunsicherheit.
Je nach Beschwerdebild wird gezielt die Halswirbelsäule (HWS), Brustwirbelsäule (BWS) oder Lendenwirbelsäule (LWS) untersucht – bei Bedarf auch die gesamte Wirbelsäule.
Was zeigt die Untersuchung?
Das MRT macht sichtbar, was Röntgenbilder nicht zeigen: den Zustand der Bandscheiben, Vorwölbungen und Vorfälle, die Weite des Wirbelkanals, Nervenwurzeln, entzündliche Veränderungen und die Bandstrukturen.
So lässt sich präzise beurteilen, ob und wo ein Bandscheibenvorfall auf Nerven drückt – die Grundlage für jede zielgerichtete Therapieentscheidung.
Ablauf und Dauer
Die Untersuchung einer Wirbelsäulenregion dauert etwa 10 bis 20 Minuten. Sie liegen bequem auf dem Rücken, die Untersuchung ist völlig schmerzfrei. Über Kopfhörer erhalten Sie Musik – die Klopfgeräusche des Geräts sind normal.
Metallische Gegenstände bleiben draußen; über Implantate und Herzschrittmacher sprechen wir vorab. Nüchtern müssen Sie nicht erscheinen.
Ihre Vorteile bei MVZ Kaiser
In unserer Radiologie in Regensburg untersuchen wir mit einem modernen Siemens 1,5-Tesla-MRT mit KI-gestützter Bildoptimierung – für kurze Untersuchungszeiten und exzellente Bildqualität.
Privatpatienten und Selbstzahler erhalten kurzfristig einen Termin, die Befundbesprechung erfolgt zeitnah. Und wenn eine Behandlung nötig wird, sitzen unsere Orthopäden und Wirbelsäulenspezialisten im selben Haus – kurze Wege inklusive.
Nach der Untersuchung
Ihre Bilder werden von unseren Fachärzten für Radiologie befundet und mit Ihnen besprochen. Den schriftlichen Befund und die Aufnahmen erhalten Sie für Ihre Unterlagen – auf Wunsch digital.
Zeigt das MRT einen behandlungsbedürftigen Befund, koordinieren wir direkt die nächsten Schritte mit unserer Orthopädie – von der konservativen Therapie bis zur Infiltrationsbehandlung.