
Schöne Zähne. Gesunder Biss. Ein Leben lang.
Frühzeitig erkennen, sanft behandeln. Zahnspangen, Invisalign Teen und Frühbehandlung. Mit modernster 3D-Diagnostik und liebevoller Betreuung Ihres Kindes.
Eltern entlasten. Kinder begeistern.
Was Eltern bei uns schätzen
Unser Team

Isabelle Kaiser
Zahnärztin

Dr. Stefanie Loos
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

Dr.med.dent. Elena Hofrichter
Zahnärztin
Warum eine Kieferorthopädie für Kinder so wichtig ist
Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern beeinflussen nicht nur das Aussehen – sie können langfristig zu Kopfschmerzen, Kiefergelenksbeschwerden (CMD), Karies, Sprachstörungen und Atemproblemen führen.
Der entscheidende Vorteil bei Kindern: Während des Wachstums ist der Kieferknochen noch formbar. Was als Kind in 12–18 Monaten gut korrigiert werden kann, dauert beim Erwachsenen oft 2 Jahre und ist deutlich aufwendiger.
Bei uns wird Ihr Kind mit moderner Technik, kindgerechter Ansprache und transparenten Informationen für Sie als Eltern betreut.
Bei Erwachsenen geht es um mehr als Ästhetik: Eine korrekte Bisslage entlastet Kiefergelenke, beugt Parodontitis und Karies vor und ist oft die Voraussetzung für Implantate, Brücken oder eine erfolgreiche CMD-Therapie.

Wann sollte mein Kind erstmals zur Kontrolle?
| Alter | Was wir prüfen |
|---|---|
| 5-8 | Erste Kontrolle – Erkennen von schweren Fehlstellungen, Frühbehandlung wenn nötig (Kreuzbiss, offener Biss, Daumenlutschfolgen) |
| 8-10 | Empfohlene Hauptkontrolle. Wenn die ersten bleibenden Zähne durchgebrochen sind, kann der Bedarf für eine spätere Spange präzise eingeschätzt werden |
| 10-12 | Klassischer Behandlungsstart mit Spange oder Aligner – die meisten Behandlungen beginnen hier |
| 13-15 | Hauptbehandlungszeit – Kiefer wächst noch, ideale Bedingungen für Korrekturen |
| ab 16 | Auch noch gut behandelbar – siehe unsere KFO für Erwachsene |
Eltern-Tipp: Lassen Sie Ihr Kind im Grundschulalter (7–9 Jahre) erstmals von uns prüfen – auch wenn Sie keine Auffälligkeiten sehen. Manche Fehlstellungen sieht nur der Fachzahnarzt.
Wann wir frühbehandeln
Nicht jedes Kind braucht eine Frühbehandlung. Aber bei bestimmten Befunden ist ein frühes Eingreifen entscheidend, um spätere komplizierte Eingriffe zu vermeiden.
Kreuzbiss (seitlich)
Frühe Korrektur (mit GNE = Gaumennahterweiterung) verhindert Asymmetrie des Gesichts
Offener Biss
Oft Folge von Daumenlutschen, Schnullerlutschen – mit kleiner Apparatur frühzeitig schließbar
Starker Engstand
Frühe Platzgewinnung kann spätere Zahnextraktionen vermeiden
Distalbiss (Oberkiefer zu weit vorne)
Wachstumssteuerung mit funktionskieferorthopädischen Geräten (Bionator, FKO)
Gaumenanomalien
Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder syndromale Befunde
Was kommt zum Einsatz?
- Herausnehmbare Spangen (z.B. Aktivator, Bionator) - Träger nur nachts und abends
- GNE-Apparatur (Gaumennaht-Erweiterung) - fest sitzend, 3–6 Monate, hochwirksam bei Kreuzbiss
- Lückenhalter - wenn Milchzähne zu früh verloren gehen
- Invisalign First - die transparente Alternative speziell für Kinder ab 7 Jahren
Hauptbehandlung (10–15 Jahre)
1. Feste Zahnspange mit Brackets
Die bewährte und effektivste Lösung bei komplexen Fehlstellungen. Brackets werden auf jeden Zahn geklebt und mit einem Drahtbogen verbunden. Sie wirken kontinuierlich – ohne dass Ihr Kind etwas selbst beachten muss.
Geeignet für: Alle Arten von Fehlstellungen – auch komplexe Fälle
Tragedauer: 18–24 Monate
Varianten: Metall-Brackets (Kassenstandard), selbstligierende Brackets (Privatleistung), Keramik (Privatleistung)
2. Invisalign Teen – die unsichtbare Alternative
Speziell für Jugendliche entwickelte transparente Schienen. Ihr Kind kann sie zum Essen und Zähneputzen herausnehmen – ein riesiger Vorteil in der Schule und im Sport.
Geeignet für: Leichte bis mittelschwere Fehlstellungen
Vorteile gegenüber Brackets:
- Unsichtbar – wichtiges Argument bei Jugendlichen
- Herausnehmbar zum Essen und Putzen
- Keine Verletzungsgefahr beim Sport (besonders Mannschaftssport, Kampfsport)
- Compliance-Anzeige (blauer Indikator wird hell bei richtigem Tragen – Eltern können prüfen)
- Ersatzschienen bei Verlust schnell verfügbar
Tragedauer: 6 Ersatzschienen kostenlos im System bei Verlust
3. Invisalign First (für Kinder ab 7)
Die kindgerechte Variante von Invisalign – speziell für die Mischgebissphase (wenn Milchzähne und bleibende Zähne gleichzeitig im Mund sind).
4. Herausnehmbare Spange
Klassische Variante für leichte Fehlstellungen. Wird vom Kind selbst herausgenommen – Compliance ist hier entscheidend.
Was ist das Richtige für mein Kind?
Feste Zahnspange (Brackets)
Auf einen Blick
- +Wirkt kontinuierlich – auch wenn Kind die Anweisungen vergisst
- +Funktioniert in allen Fällen – auch bei komplexen Fehlstellungen
- +Kassenstandard bei KIG 3–5 (Kosten meist vollständig übernommen)
- +Erprobtes, sicheres Verfahren
- −Sichtbar (es sei denn Keramik gewählt)
- −Erschwertes Zähneputzen
- −Vorsicht bei Mannschafts- und Kampfsport
- −Bei bestimmten Sportarten Schutzbissschienen erforderlich
Invisalign Teen
Auf einen Blick
- +Unsichtbar – Mehrheit der Mitschüler bemerkt nichts
- +Herausnehmbar zum Essen, Sport, Bühnenauftritten
- +Bessere Mundhygiene – Zähne werden normal geputzt
- +Compliance-Indikator für Eltern sichtbar
- +Keine Verletzungsgefahr beim Sport
- +Weniger schmerzhafte Bissheilung als bei Brackets
- −Mehrheit der Krankenkassen übernimmt nicht (Mehrkosten 1.500–3.000 €)
- −Erfolg hängt von disziplinierter Tragezeit ab (22 h/Tag empfohlen)
- −Bei sehr komplexen Fehlstellungen nicht immer geeignet
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
KIG-Tabelle – Was zahlt die Krankenkasse?
leichte und mittlere Fehlstellung
mittlere bis sehr schwere Fehlstellungen
Wichtig: Bei KIG 3–5 müssen Eltern 20% Eigenanteil vorstrecken (bei einem Kind) bzw. 10% (ab dem 2. Kind in Behandlung). Diesen Betrag bekommen Sie nach erfolgreichem Behandlungsabschluss vollständig zurück – wenn alle Termine wahrgenommen wurden.
Was bedeuten Mehrkosten?
Die Kasse übernimmt die Standard-Behandlung mit klassischen Metall-Brackets. Folgende Verbesserungen sind „Mehrkosten" (Privatleistung):
Ablauf Ihrer kieferorthopädischen Behandlung
So läuft Ihre Behandlung ab
Schritt 1: Erstuntersuchung (Kassenleistung – kostenlos)
45 MinWir untersuchen Ihr Kind, dokumentieren den Zahnstatus und besprechen mit Ihnen den möglichen Behandlungsbedarf. Sie erfahren: Ist eine KFO nötig? Welche KIG-Stufe? Welche Optionen gibt es?
Schritt 2: Hauptdiagnostik (Kassenleistung)
1 WocheWenn eine Behandlung indiziert ist, erstellen wir alle nötigen Unterlagen: Röntgenbilder, iTero 5D Scan (kein unangenehmer Abdruck!), Foto-Dokumentation, Modell-Analyse.
Schritt 3: Heil- und Kostenplan
60 MinSie erhalten einen schriftlichen Plan mit allen Details: Behandlungsmethode, Dauer, Kosten, Kassenanteil, eventuelle Mehrkosten. Den reichen Sie bei Ihrer Krankenkasse zur Genehmigung ein.
Schritt 4: Behandlungsbeginn
6-24 MonateNach Genehmigung durch die Krankenkasse beginnt die aktive Behandlung. Bei festsitzenden Apparaturen kleben wir die Brackets und legen den Bogen ein. Bei Alignern erhält Ihr Kind die ersten Schienen.
Schritt 5: Regelmäßige Kontrollen
lebenslangAlle 6–8 Wochen kommt Ihr Kind zur Kontrolle. Wir haben Termine auch nachmittags und nach Schulzeit – damit nichts ausfällt.
Schritt 6: Behandlungsende & Retention
Nach Abschluss der aktiven Behandlung erhält Ihr Kind einen Retainer – fest auf der Innenseite der Frontzähne oder als herausnehmbare Nacht-Schiene. Den lebenslang tragen sichert das Ergebnis dauerhaft.
Ihre KFO-Praxis in Regensburg West
Gut erreichbar aus dem gesamten Regensburger Westen – Prüfening, Kumpfmühl, Dechbetten, Großprüfening und Westenviertel.
Puricellistraße 34, 93049 Regensburg
Kostenlose Parkplätze direkt am Ärztehaus, Bus-Anbindung Linie 6 (Haltestelle Prüfeninger Schlosstraße).
Jetzt kostenlose Erstberatung sichern
Wir scannen Ihre Zähne mit dem iTero 5D und zeigen Ihnen direkt das 3D-Behandlungsergebnis. Kostenlos, ohne Verpflichtung. Termin in der Regel innerhalb 7 Tagen verfügbar.
Was unsere Patienten sagen.
Häufig Fragen von Eltern
Idealerweise mit 7–9 Jahren zur Erstkontrolle. Dann hat sich das Wechselgebiss schon zu entwickeln begonnen und wir können präzise einschätzen, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist. Die Erstuntersuchung ist Kassenleistung und kostet Sie nichts.
Bei klassischen Brackets in der Regel 18–24 Monate aktive Behandlung, danach 1 Jahr Stabilisierungsphase. Bei Frühbehandlungen oft nur 6–12 Monate. Mit Invisalign Teen je nach Befund 12–18 Monate.
Direkt nach dem Einsetzen einer Spange oder nach Anpassungen kann es 1–3 Tage Druckgefühl geben – das zeigt, dass die Zähne sich bewegen. Schmerzmittel sind meist nicht nötig. Weiche Kost (Joghurt, Suppe, Brei) erleichtert die ersten Tage. Akute Schmerzen verschwinden nach wenigen Tagen.
Bei KIG 3–5 (mittlere bis schwere Fehlstellungen) übernimmt die Kasse die gesamten Behandlungskosten – Sie müssen nur 20% Eigenanteil vorstrecken (10% ab dem 2. Kind). Diesen Eigenanteil bekommen Sie nach erfolgreichem Behandlungsabschluss vollständig zurück. Bei KIG 1–2 ist die Behandlung Privatleistung.
Bei festsitzenden Brackets: ja, aber bei Kampfsport oder Mannschaftssport empfehlen wir einen speziellen Mundschutz. Bei Invisalign Teen: kein Problem – die Schiene wird zum Sport einfach herausgenommen.
Ja. Wir bieten Termine nach Schulzeit an (Nachmittag und Spätnachmittag). Kontrollen sind in der Regel kurz (15–20 Min) – maximal verpasst Ihr Kind eine Schulstunde. Bei Akut-Problemen (abgelöstes Bracket) bieten wir kurzfristig Termine.
Das ist häufig – oft wurde der Retainer nicht konsequent getragen. Wir können dies fast immer wieder korrigieren – meistens schneller und günstiger als die Erstbehandlung. Vereinbaren Sie eine Beratung.
Das hängt vom Befund und der Selbstdisziplin Ihres Kindes ab. Invisalign muss 22 Stunden täglich getragen werden – wer das nicht schafft, sollte besser festsitzende Brackets nehmen. In der Beratung beurteilen wir gemeinsam, was zu Ihrem Kind passt.
Bei festsitzenden Brackets braucht es etwas Übung. Wir zeigen Ihrem Kind ausführlich die richtige Putztechnik (auch mit Zwischenraumbürsten) und empfehlen professionelle Zahnreinigung alle 3 Monate während der Behandlung – das ist wichtig, damit unter den Brackets keine Karies entsteht.
Bei sorgfältiger Mundhygiene nein. Probleme entstehen nur bei mangelhafter Putzhygiene (weiße Flecken durch Karies um die Brackets). Deshalb betonen wir bei jedem Termin: Putzen, Putzen, Putzen.